Phase 4 · Reiki I – Vertiefung & Andere
Tag 138 deiner Reise

Nachbereitung einer
Session

Energie reinigen und erden

Tageskarte: Nachbereitung einer Session
Tag 138 – Nachbereitung einer Session
🎧   Diesen Tag anhören

Peter Baumann spricht diesen Tag vollständig für dich ein — ruhig, in deinem Tempo, zum Mitgehen statt zum Mitlesen. Die Aufnahme öffnet sich, sobald du kostenlos angemeldet bist.

Ziel des Tages Führe heute beide Übungen durch – die Praxis-Übung UND die Meditation. Spüre den Unterschied.
Dein Tageskompass
Heute lernst du
  • was der begleitete Mensch direkt nach der Sitzung braucht
  • wie du selbst zurück in deinen eigenen Zustand kommst
  • warum die Nachbereitung noch zur Sitzung gehört
✦   Energie reinigen und erden

Eine Reiki-Session endet nicht in dem Augenblick, in dem Du die Hände vom Körper nimmst. Gerade in der Arbeit mit anderen Menschen ist die Nachbereitung ein wichtiger Teil der Sitzung. Sie hilft dem begleiteten Menschen, wieder gut im Alltag anzukommen, und sie hilft Dir als Behandler oder Behandlerin, klar bei Dir zu bleiben. Wer die Nachbereitung weglässt, merkt oft erst später, dass etwas offen oder unruhig geblieben ist.

Nachbereitung bedeutet nicht, eine Sitzung künstlich zu verlängern. Es geht vielmehr um einen sauberen Abschluss. Ein Mensch, der nach einer tiefen Session abrupt aufsteht, sofort wieder spricht oder direkt in äußere Reize geworfen wird, kann die Wirkung schlechter integrieren. Das Gleiche gilt für Dich selbst: Auch Du brauchst einen kurzen Übergang, damit die Session nicht einfach an Dir haften bleibt.

✦   Was der begleitete Mensch nach Reiki braucht

Viele Menschen sind nach einer guten Reiki-Sitzung ruhiger, weicher oder innerlich offener als vorher. Manche sind auch müde, bewegt oder still. Darum ist es klug, nach der Reiki-Session nicht sofort mit Fragen oder Deutungen hereinzuspringen. Gib dem Menschen erst einmal Zeit.

Hilfreich sind:

einige ruhige Atemzüge ein Moment Liegenbleiben oder Sitzenbleiben ein Glas Wasser eine einfache, klare Frage wie: "Wie geht es Dir gerade?"

Mehr braucht es oft gar nicht. Gerade die Schlichtheit schützt die Wirkung.

✦   Was Du selbst nach der Reiki-Session beachten solltest

Auch Du brauchst Nachsorge. Nicht weil Du etwas "übernimmst" im dramatischen Sinn, sondern weil jede tiefe Arbeit mit einem anderen Menschen Aufmerksamkeit und Energie bindet. Wenn Du nach einer Sitzung sofort weiterhetzt, bleibt Deine eigene Regulation oft auf der Strecke.

Darum ist es sinnvoll, nach einer Reiki-Session selbst kurz innezuhalten. Das kann bedeuten:

Hände waschen einmal tief ausatmen Hände auf Bauch oder Herz legen bewusst die Füße spüren den Raum lüften

Diese kleinen Schritte helfen, innerlich abzuschließen.

✦   Warum Erdung am Ende wichtig ist

Viele Sessions öffnen oben: am Kopf, am Herzen, im emotionalen Feld. Umso wichtiger ist es, nach der Sitzung wieder Boden zu schaffen. Wenn Du spürst, dass der andere Mensch sehr still, weich oder "weit" geworden ist, dann achte darauf, dass am Schluss auch Beine, Füße oder zumindest eine klare Rückorientierung Raum bekommen.

Das gilt auch für Dich. Gerade nach mehreren Sessions hintereinander ist Erdung kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.

✦   Ein Beispiel aus der Praxis

Du begleitest jemanden, der während der Sitzung tief entspannt und kaum noch sprechen will. Wenn Du nun sofort nach Erfahrungen fragst oder schon den nächsten Termin besprichst, reißt Du diesen Zustand leicht auf. Besser ist, zwei Minuten Stille zu lassen, dann langsam zurückzuführen und erst danach etwas zu sagen.

Oder Du selbst merkst nach einer intensiven Session, dass Du innerlich noch stark bei dem anderen bist. Dann ist genau jetzt der Moment, um nicht einfach zum Alltag überzugehen. Eine kurze Selbst-Reiki am Bauch oder ein paar bewusste Schritte helfen, wieder ganz bei Dir anzukommen.

✦   Energetische Reinigung ohne Übertreibung

Beim Thema Reinigung neigen manche zu großem Aufwand. Doch energetische Hygiene muss nicht kompliziert sein. Hände waschen, lüften, innerlich abschließen, den Raum kurz sammeln - das reicht oft völlig. Wichtig ist die Klarheit, nicht die Inszenierung.

Wenn Du mit Symbolen arbeitest, kann Choku Rei nach einer Sitzung passend sein, um Raum und eigenes Feld wieder zu bündeln. Es geht dabei nicht um Angst vor "fremder Energie", sondern um klare Ordnung.

✦   Praktische Beispiele

Nach jeder Session: ein Glas Wasser anbieten und einige ruhige Augenblicke lassen

Wenn der Mensch sehr bewegt war: nicht sofort ausfragen, sondern zuerst stabilisieren

Wenn Du selbst erschöpft bist: vor der nächsten Sitzung kurz Hände auf Bauch oder Füße legen

Wenn der Raum schwer wirkt: lüften, aufrichten, kurz sammeln

Nachbereitung ist kein Anhängsel. Sie gehört zur Qualität der ganzen Session. Wer sauber abschließt, schützt die Wirkung und sorgt dafür, dass Reiki nicht nur tief wirkt, sondern auch gut im Leben landen kann.

Heute geht es um Nachbereitung einer Session: nicht als bloßen Gedanken, sondern als Haltung, die in deiner Praxis spürbar werden darf.
Innerer Grundton des Tages
  Übung
✧   Nachbereitung einer Session – Vertiefungsübung  ·  10 Min.
  1. Nimm die Gassho-Haltung ein, ganz ohne Eile. Fünf tiefe Atemzüge genügen, damit Du ruhiger wirst.
  2. Sprich still zu Dir: "Reiki, führe mich zu dem, was heute wesentlich ist" – Nachbereitung einer Session.
  3. Öffne die Hände und lass sie auf dem Herzraum ruhen.
  4. Lass kommen, was kommen mag. Du musst nichts festhalten.
  5. Wechsle zum Solarplexus. Frage Dich still: Wie stark fühle ich mich hier?
  6. Deine Hände ruhen auf der Stirn. Nichts denken müssen.
  7. Beide Hände liegen wieder auf dem Herzen. Lass es gut sein.
Was hast du in der Übung „Nachbereitung einer Session – Vertiefungsübung“ wahrgenommen, gespürt oder verstanden?

Deine Antwort gehört in dein persönliches Reiki-Tagebuch. Es wächst mit jedem Tag mit und bleibt allein bei dir.

  Meditation
✧   Meditation zu Nachsorge  ·  10 Min.
  1. Nachdem Du Dich bequem hingesetzt hast und zur Ruhe gekommen bist, darfst Du Deine Augen schließen. Atme in einen ruhigen Rhythmus.
  2. Visualisiere dich in einem Raum aus goldenem Licht. Du bist sicher und gehalten.
  3. Das Thema "Nachbereitung einer Session" erscheint als Symbol vor dir. Betrachte es neutral.
  4. Frage das Symbol: "Was willst du mir zeigen?" Warte geduldig auf eine Antwort.
  5. Lass die Antwort kommen – als Bild, Gefühl, Wort oder Körperempfindung.
  6. Sende Reiki an das Symbol. Beobachte, wie es sich verändert.
  7. Wenn die Meditation sich natürlich abrundet: Verneige dich innerlich.
  8. Öffne langsam die Augen. Schreibe deine Erfahrung auf.
Was hast du in der Meditation „Meditation zu Nachsorge“ wahrgenommen, gespürt oder verstanden?

Deine Antwort gehört in dein persönliches Reiki-Tagebuch. Es wächst mit jedem Tag mit und bleibt allein bei dir.

  Meditation
✧   Tiefe Stille – Erweiterung  ·  15 Min.
  1. Setze dich bequem hin und schließe die Augen. Atme 5x tief durch.
  2. Lass deinen Atem natürlich fließen. Beobachte nur – ohne einzugreifen.
  3. Richte deine Aufmerksamkeit auf den Raum zwischen den Gedanken – die Stille.
  4. Wenn ein Gedanke kommt, sage innerlich "Denken" und kehre zur Stille zurück.
  5. Dehne die Stille aus. Mit jedem Atemzug wird sie tiefer und weiter.
  6. Spüre dich als Teil eines größeren Ganzen – verbunden mit allem Leben.
  7. Lass die Meditation natürlich ausklingen. Öffne die Augen, wenn du bereit bist.
Was hast du in der Meditation „Tiefe Stille – Erweiterung“ wahrgenommen, gespürt oder verstanden?

Deine Antwort gehört in dein persönliches Reiki-Tagebuch. Es wächst mit jedem Tag mit und bleibt allein bei dir.

Dein Abschluss

Tagesjournal

Was nehme ich aus „Nachbereitung einer Session“ konkret in meine nächste Reiki-Praxis mit?

Deine Antwort gehört in dein persönliches Reiki-Tagebuch. Es wächst mit jedem Tag mit und bleibt allein bei dir.

Angemeldet wird aus einzelnen Tagen ein Weg: dein Fortschritt wird gespeichert, dein Tagebuch bleibt erhalten, und die Einweihungstage öffnen sich zur richtigen Zeit.

Dein Praxisabschluss
Heute hast du geübt
  • die Übung „Nachbereitung einer Session – Vertiefungsübung · 10 Min.“ bewusst und ohne Leistungsdruck durchzuführen
  • Herzchakra, Solarplexus, Stirn, Hände bewusst einzubeziehen und die Reaktion deines Körpers wahrzunehmen
  • die Meditation „Meditation zu Nachsorge · 10 Min.“ ruhig nachklingen zu lassen