Spezifische Positionen für Kopf und Nacken
Peter Baumann spricht diesen Tag vollständig für dich ein — ruhig, in deinem Tempo, zum Mitgehen statt zum Mitlesen. Die Aufnahme öffnet sich, sobald du kostenlos angemeldet bist.
Mit Phase 3 wird die Selbst-Reiki konkreter. Die Themen werden körpernäher und alltagsbezogener. Tag 103 richtet den Blick auf Kopfschmerzen. Das ist sinnvoll, denn der Kopf reagiert empfindlich auf Überlastung, Reiz, Schlafmangel, Stress, Anspannung im Nacken und innere Unruhe. Reiki kann hier sehr praktisch eingesetzt werden, ohne groß zu reden.
Bei Kopfschmerzen lohnt sich ein weiter Blick: Kopf, Stirn, Schläfen, Hinterkopf, Nacken und oft auch Solarplexus oder Herzraum gehören zusammen. Nicht jeder Kopfschmerz sitzt nur „im Kopf“. Manchmal ist der Auslöser Druck, manchmal Überreizung, manchmal fehlende Erdung, manchmal angespannter Kiefer oder gestauter Ausdruck.
Reiki arbeitet daher am besten nicht nur punktuell, sondern in Zusammenhängen.
Naheliegend sind die bereits geübten Kopfpositionen: Scheitel, Stirn und Augen, Schläfen, Hinterkopf. Hinzu kommt oft der Nacken, weil viele Spannungskopfschmerzen dort ihren Zug aufbauen. Auch die Kehle kann einbezogen werden, wenn viel zurückgehalten oder „hinuntergeschluckt“ wurde. Wer merkt, dass Stress im Bauch sitzt, tut gut daran, auch den Solarplexus zu begleiten.
Ein Beispiel: Du hast das Gefühl, der Kopf ist voll und gespannt. Dann kann es sinnvoll sein, erst Stirn und Hinterkopf zu halten, danach den Nacken, und zum Schluss eine Hand auf den Solarplexus zu legen, damit nicht alles oben stecken bleibt.
Die richtige Haltung bei Kopfschmerzen ist nicht Kampf, sondern Entlastung. Eine klare Intention wie „Reiki beruhige meinen Kopf und lasse Druck abfließen“ ist hilfreich. Noch wichtiger ist aber, dass du nicht zugleich innerlich gegen den Schmerz anspannst. Der Körper braucht gerade weniger Reiz, nicht mehr.
Wenn du bereits mit Choku Rei arbeitest, kann das Kraftsymbol hier dort eingesetzt werden, wo du Bündelung, Schutz oder Klärung brauchst. Bei akuter Unruhe im Kopfbereich kann diese Qualität stimmig sein. Doch auch ohne Symbol bleibt die Reiki-Session wirksam, wenn du sie schlicht und sauber hältst.
Tag 103 zeigt dir, wie Reiki im Alltag konkret wird. Nicht als abstraktes „innerer Ausgleichsbewusstsein“, sondern als unmittelbare Hilfe bei einem vertrauten Thema. Das macht die Praxis reifer. Du lernst, nicht auf die perfekte Situation zu warten, sondern das Gelernte auf reale Beschwerden anzuwenden.
Ein alter Reikimeister würde dazu wohl sagen: Geh mit dem Schmerz nicht in Widerstand. Lege die Hände auf. Werde still. Und erlaube dem Kopf, wieder weicher zu werden.
Deine Antwort gehört in dein persönliches Reiki-Tagebuch. Es wächst mit jedem Tag mit und bleibt allein bei dir.
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