Die ersten vier Positionen deiner täglichen Praxis
Peter Baumann spricht diesen Tag vollständig für dich ein — ruhig, in deinem Tempo, zum Mitgehen statt zum Mitlesen. Die Aufnahme öffnet sich, sobald du kostenlos angemeldet bist.
Die Selbst-Reiki beginnt traditionell am Kopf. Das ist kein Zufall. Hier liegen nicht nur Augen, Ohren und Gehirn, sondern auch zentrale Bereiche der Wahrnehmung und inneren Sammlung. In der Sprache der Energiearbeit werden Scheitel und Stirn besonders mit Offenheit, Intuition und geistiger Ruhe verbunden. Wer am Kopf beginnt, ordnet oft zuerst den inneren Lärm.
Für diese Reiki-Session haben sich vier Grundpositionen bewährt: Scheitel, Stirn und Augen, Schläfen oder seitlicher Kopfbereich sowie Hinterkopf. Diese Abfolge hat eine innere Logik. Am Scheitel sammelst du dich und öffnest dich nach oben. An Stirn und Augen beruhigst du den vorderen Wahrnehmungsraum. Seitlich am Kopf und am Hinterkopf arbeitest du an tiefer liegenden Spannungen, Überreizung und dem Druck, der sich oft im Nacken und Hinterhaupt sammelt.
Viele Menschen merken schon nach wenigen Minuten an diesen Positionen, dass Gedanken langsamer werden. Nicht immer sofort still, aber weniger greifend. Gerade deshalb gehört die Kopf-Session zu den wertvollsten Grundlagen.
Diesen Bereichen werden verschiedene Qualitäten zugeordnet: Scheitel für Verbindung und Sammlung, Stirn für Klarheit und Intuition, seitliche Bereiche für Beruhigung und Gleichgewicht, Hinterkopf für tiefe Nervensystem-Entspannung. Man muss solche Wirkungen nicht dogmatisch lesen, aber sie sind als Erfahrungswissen brauchbar.
Ein Beispiel: Wenn du nach einem langen Bildschirmtag unruhig und innerlich überladen bist, dann kann schon eine ruhige Reiki-Session von Stirn und Hinterkopf viel verändern. Die Augen entspannen sich, der Atem wird tiefer, das Gedankenkarussell verliert an Drehzahl. Es ist oft überraschend, wie unmittelbar der Kopf auf stille Berührung reagiert.
Bei der Kopf-Session ist Sanftheit besonders wichtig. Es geht nicht um Druck, sondern um ruhiges Halten. Deine Hände sollen nicht „machen“, sondern anwesend sein. Wenn du dabei Byosen berücksichtigst, kann es sein, dass eine Position deutlich mehr Wärme oder Kribbeln hervorruft. Dann bleibst du dort etwas länger.
Gerade am Kopf zeigt sich auch die Bedeutung der Intention. Reiki fließe durch meinen Kopf zu meinem höchsten Wohl ist eine klare, gute Ausrichtung. Sie beruhigt, ohne zu kommandieren.
Viele spirituelle Wege sprechen schnell vom Herzen, aber der unruhige Kopf bleibt oft der eigentliche Störenfried des Alltags. Reiki nimmt das ernst. Bevor du tiefer in emotionale oder körperliche Prozesse gehst, lernt dein System hier, dass Ruhe nicht bloß eine Idee ist, sondern eine direkt erfahrbare Wirkung.
Ein alter Reikimeister würde dir an so einem Tag wohl etwas sehr Einfaches sagen: Lege die Hände auf, und lass die Welt für einige Minuten stiller werden. Mehr muss der Kopf oft gar nicht.
Deine Antwort gehört in dein persönliches Reiki-Tagebuch. Es wächst mit jedem Tag mit und bleibt allein bei dir.
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Angemeldet wird aus einzelnen Tagen ein Weg: dein Fortschritt wird gespeichert, dein Tagebuch bleibt erhalten, und die Einweihungstage öffnen sich zur richtigen Zeit.