Wohin deine Aufmerksamkeit geht, fließt Energie
Peter Baumann spricht diesen Tag vollständig für dich ein — ruhig, in deinem Tempo, zum Mitgehen statt zum Mitlesen. Die Aufnahme öffnet sich, sobald du kostenlos angemeldet bist.
Experimentiere heute mit Intentionen so, dass sie Reiki ausrichten, ohne Reiki zu benutzen oder zu bedrängen.
Nach der Einweihung wird im Reiki etwas besonders deutlich: Die Hände allein genügen nicht. Entscheidend ist auch, in welchem inneren Zustand du sie auflegst. Genau hier kommt die Intention ins Spiel. Intention heißt im Reiki nicht bloß Wunschdenken, sondern bewusste Ausrichtung. Du richtest Aufmerksamkeit, Haltung und Absicht auf einen bestimmten Fluss aus.
Der Kern ist sehr schlicht: Wenn du die Hände auflegst und innerlich „Reiki fließe“ sagst, dann fließt Reiki. Dieser Satz ist einfach, aber tief. Denn er zeigt, dass Energiearbeit nicht zuerst von komplizierter Technik lebt, sondern von Klarheit.
Für deine Praxis ist die Unterscheidung zwischen einer allgemeinen, einer gerichteten und einer tieferen, transformierenden Intention hilfreich. Die allgemeine Form lautet sinngemäß: Reiki fließe zum höchsten Wohl. Das ist im Zweifel die sicherste Haltung, weil du die Wirkung nicht eng kontrollieren willst. Du gibst eine Richtung, aber du überlässt der Energie, wo und wie sie am sinnvollsten arbeitet.
Die gerichtete Intention ist konkreter. Du kannst etwa innerlich ausrichten: Reiki fließe in mein Herzchakra, stärke meinen Bauchraum oder beruhige mein Nervensystem. Das ist besonders dann hilfreich, wenn du bereits deutlich spürst, wo etwas Unterstützung braucht.
Die tiefere, transformierende Intention bezieht sich auf ein Muster, nicht nur auf eine Körperstelle. Etwa: Reiki helfe mir, die Angst vor Ablehnung zu lösen. Hier wird klar, dass Reiki nicht nur körperlich, sondern auch emotional und mental arbeiten kann.
Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen Intention und Wille. Wille ist oft angespannt. Er will etwas durchdrücken, kontrollieren oder erzwingen. Intention dagegen ist klar, aber offen. Sie setzt einen inneren Kurs, ohne sich gegen das Geschehen zu verkrampfen.
Das ist gerade im Reiki wichtig. Wer mit Gewalt ein bestimmtes Ergebnis will, macht den Fluss oft enger. Wer innerlich sagt: Reiki fließe zum höchsten Wohl, bringt Klarheit hinein, ohne sich über die Ordnung des Prozesses zu stellen.
Stell dir vor, du legst die Hände auf deinen Bauch. Mit der bloßen Idee „ich mache jetzt Reiki“ entsteht bereits eine Wirkung. Wenn du aber vorher kurz innehältst und eine klare Intention setzt, verändert sich die Qualität. „Reiki beruhige mein Nervensystem“ ist etwas anderes als „Reiki löse die alte Spannung in meinem Solarplexus“ oder „Reiki zeige mir, was heute gebraucht wird“. Jede dieser Ausrichtungen öffnet einen anderen inneren Raum.
Nach Tagen der Reinigung, des Spürens und der ersten Selbst-Reiki-Praxis führt dich Tag 90 an einen entscheidenden Punkt: Du lernst, nicht nur passiv zu empfangen, sondern bewusst mitzuwirken. Nicht indem du Reiki machst, sondern indem du deine Haltung klärst.
Ein alter Reikimeister würde dazu wahrscheinlich wenig Worte machen. Er würde eher sagen: Sei eindeutig. Nicht hart, sondern eindeutig. Wenn dein Inneres klar ist, folgt der Fluss leichter.
Deine Antwort gehört in dein persönliches Reiki-Tagebuch. Es wächst mit jedem Tag mit und bleibt allein bei dir.
Deine Antwort gehört in dein persönliches Reiki-Tagebuch. Es wächst mit jedem Tag mit und bleibt allein bei dir.
Deine Antwort gehört in dein persönliches Reiki-Tagebuch. Es wächst mit jedem Tag mit und bleibt allein bei dir.
Angemeldet wird aus einzelnen Tagen ein Weg: dein Fortschritt wird gespeichert, dein Tagebuch bleibt erhalten, und die Einweihungstage öffnen sich zur richtigen Zeit.