Ein ruhiger Abschlusstag mit Dank, Sammlung und innerer Zustimmung
Peter Baumann spricht diesen Tag vollständig für dich ein — ruhig, in deinem Tempo, zum Mitgehen statt zum Mitlesen. Die Aufnahme öffnet sich, sobald du kostenlos angemeldet bist.
Begegne heute der Schwelle zu Reiki II mit Respekt, Ruhe und innerer Aufrichtigkeit.
Vor einem Übergang wird es meist laut im Kopf: Vorfreude, Zweifel, Pläne. An einer echten Schwelle wird man still. Man schaut zurück, nicht um festzuhalten, sondern um vollständig weiterzugehen. Nimm dir heute Zeit für diesen Rückblick, bevor du an das Nächste denkst.
Notiere drei Veränderungen, die du seit Reiki I wirklich gelebt hast — nicht gedacht, gelebt. Wie ein Tor am Ende eines Gartens, hinter dem ein weiterer Garten beginnt. Was hinter dir liegt, wird nicht ungültig, es wird Boden. Und dank am Ende den Händen, dem Körper, der Übung und allem, was noch unfertig ist. Und lass den Tag ausklingen, ohne sofort Pläne zu machen. Übergänge brauchen eine Nacht, sonst schiebt sich das Nächste über das, was gerade zu Ende gegangen ist. Was du heute abschließt, hat einen eigenen Platz verdient — auch dann, wenn du morgen schon weiterdenkst.
Denk dir den heutigen Tag wie ein Tor am Ende eines Gartens, hinter dem ein weiterer Garten beginnt. Das Bild beweist nichts, es beschreibt nur, wie Übergänge aussehen. Ein Abschluss ist kein Abschied: Was du in Reiki I geübt hast, bleibt gültig und wird im nächsten Grad nicht ersetzt, sondern vorausgesetzt. Deshalb ist heute weder Prüfung noch Feier angebracht, sondern Sammlung und Dank. Nimm dir heute mehr Zeit als sonst, dieser Tag schließt etwas ab.
Der Rahmen darf heute etwas weiter sein. Ein Platz, an dem dich längere Zeit niemand stört, und ein Sitz, in dem du auch nach zwanzig Minuten noch ruhig bist. Ein letztes Gassho in Reiki I, ohne Eile. Wenn die Handflächen sich berühren, geh die vergangenen Wochen nicht durch, sondern lass sie da sein. Dann steh auf und geh durch: wie ein Tor am Ende eines Gartens, hinter dem ein weiterer Garten beginnt.
Gestalte heute eine ruhige Abschluss-Session. Danke den Händen, dem Körper, der Übung und allem, was noch unfertig ist. Nimm dir mehr Zeit als sonst und mach nichts Besonderes. Eine Abschluss-Session braucht keine neue Form — sie braucht nur, dass du sie als solche behandelst. Leg die Hände auf die Stellen, die dir in diesen Wochen am wichtigsten geworden sind, und geh sie in Ruhe der Reihe nach durch.
Der Dank am Ende ist keine Geste, sondern eine Bestandsaufnahme. Die Hände haben gearbeitet, der Körper hat mitgemacht, die Übung hat getragen — und vieles ist offen geblieben. Genau das gehört mit dazu. Was unfertig ist, wird nicht dadurch besser, dass man es beim Übergang verschweigt. Bleib danach noch einen Moment sitzen, bevor du aufstehst. Was hinter dir liegt, wird jetzt nicht ungültig; es wird Boden für alles, was folgt.
Ein Beispiel aus der Praxis: Am letzten Tag legte jemand die Hände auf Herz und Hara und dankte auch den unfertigen Stellen. Gerade dadurch fühlte sich die Schwelle echt an.
Er dankte auch den unfertigen Stellen — und gerade dadurch wurde die Schwelle echt. Ein Abschluss, der nur das Gelungene aufzählt, ist eine Feier, kein Übergang. Was offen geblieben ist, gehört mit hinüber; es ist der Teil, an dem weitergearbeitet wird. Nenn heute beim Abschließen wenigstens eine Sache, die du noch nicht kannst. Sie wird dadurch nicht kleiner, aber sie hört auf, ein Makel zu sein.
Bleib nach dem Dank noch einen Moment sitzen, bevor du aufstehst. Ein Übergang braucht Zeit, sonst schiebt sich das Nächste über das, was gerade zu Ende gegangen ist. Wie ein Tor am Ende eines Gartens, hinter dem ein weiterer Garten beginnt: Man bleibt kurz im Durchgang stehen.
Schreib heute drei Veränderungen auf, die du wirklich gelebt hast, und daneben eine Sache, die noch unfertig ist. Beides gehört in dieselbe Notiz. Was offen bleibt, wird nicht dadurch besser, dass man es beim Übergang verschweigt — es ist der Teil, an dem weitergearbeitet wird.
Reiki I geht heute zu Ende. Nimm eine Frage mit: Was darf mit über die Schwelle, und was bleibt als abgeschlossene Lernzeit zurück? Antworte nicht sofort. Manches war für genau diese Wochen richtig und muss nicht mitgenommen werden, und das zu erkennen gehört zum Abschluss dazu.
Mitgehen sollte vor allem die Gewohnheit, täglich die Hände aufzulegen, ohne dafür einen Anlass zu brauchen. Alles Weitere baut darauf auf, und ohne sie wird jeder weitere Grad zu einer Sammlung von Techniken. Zurückbleiben darf der Ehrgeiz, es besonders gut zu machen, und die Sorge, etwas Wichtiges übersehen zu haben. Nimm deshalb mit, was heute abgeschlossen wurde: wie ein Tor am Ende eines Gartens, hinter dem ein weiterer Garten beginnt. Der erste Garten bleibt bestehen. Man geht nur nicht mehr täglich hindurch.
Deine Antwort gehört in dein persönliches Reiki-Tagebuch. Es wächst mit jedem Tag mit und bleibt allein bei dir.
Deine Antwort gehört in dein persönliches Reiki-Tagebuch. Es wächst mit jedem Tag mit und bleibt allein bei dir.
Deine Antwort gehört in dein persönliches Reiki-Tagebuch. Es wächst mit jedem Tag mit und bleibt allein bei dir.
Angemeldet wird aus einzelnen Tagen ein Weg: dein Fortschritt wird gespeichert, dein Tagebuch bleibt erhalten, und die Einweihungstage öffnen sich zur richtigen Zeit.