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Vorbereitende Spürschule
Tag 16 deiner Reise

Der Energieball

Heute spielst du mit dem Raum zwischen deinen Händen. Diese Übung ist für Anfänger sehr schön, weil sie den Händen erlaubt, Energie nicht als Idee, sondern als feine Empfindung zu erkunden.

Tageskarte: Der Energieball
Hände formen einen sanften Energieball
Ziel des Tages

Forme heute mehrmals einen stillen Energieball zwischen deinen Händen und beobachte, ob sich der Raum dichter, wärmer, weiter oder neutral anfühlt.

Dein Tageskompass
Heute lernst du
  • den Raum zwischen deinen Händen als feines Wahrnehmungsfeld zu erforschen
  • einen Energieball ohne Fantasiedruck, aber mit wacher Aufmerksamkeit zu formen
  • zu unterscheiden, was du spürst, was du dir vorstellst und was noch offen bleibt

Der Energieball ist kein Kunststück. Er ist eine Übung darin, den Raum zwischen deinen Händen ernst zu nehmen.

Innerer Grundton dieses Tages

Heute geht es um Der Energieball: nicht als bloßen Gedanken, sondern als Haltung, die in deiner Praxis spürbar werden darf.
Innerer Grundton des Tages
  Anleitung

Setze dich ruhig hin und reibe deine Hände kurz aneinander. Dann halte sie vor deinen Körper, als würdest du einen kleinen Ball zwischen den Handflächen halten.

Die Finger bleiben locker. Die Schultern sinken. Der Atem fließt.

Bewege die Hände nun langsam auseinander und wieder aufeinander zu. Nicht schnell. Wirklich langsam. Stell dir nicht zu viel vor, sondern frage dich nur: Verändert sich der Raum zwischen meinen Händen?

Nach einigen Bewegungen halte inne. Bleibe mit den Handflächen einander zugewandt. Vielleicht entsteht ein Gefühl, als wäre da etwas Weiches, Warmes oder Elastisches.

Dann forme den Ball kleiner. Danach größer. Wieder kleiner. Wieder größer. Lass die Hände führen, nicht den Kopf.

✦   Was du spüren könntest

Manche spüren Wärme. Andere eher Druck oder Widerstand. Manche beschreiben es wie zwei Magneten, die sich sanft begegnen. Andere spüren ein Kribbeln, ein Pulsieren oder eine Art lebendige Luft zwischen den Händen.

Es kann auch sein, dass du nur deine Muskeln oder die Wärme deiner Haut wahrnimmst. Das ist kein Fehler. Reiki beginnt nicht damit, dass du alles sofort unterscheiden kannst. Es beginnt damit, dass du ehrlich bemerkst, was wirklich da ist.

✦   Vertiefung

Wenn du magst, schließe die Augen. Viele spüren mit geschlossenen Augen feiner, weil der Blick nicht mehr so viel Aufmerksamkeit bindet. Bewege die Hände dann noch langsamer.

✦   Abschluss

Lege die Hände danach kurz auf dein Herz. Spüre, ob dort etwas ruhiger oder weiter geworden ist.

Was hast du in der Übung „Der Energieball“ wahrgenommen, gespürt oder verstanden?

Deine Antwort gehört in dein persönliches Reiki-Tagebuch. Es wächst mit jedem Tag mit und bleibt allein bei dir.

✦   Hinweis

Übe lieber dreimal kurz als einmal angestrengt. Wenn der Energieball heute klar spürbar ist, gut. Wenn er neutral bleibt, ist auch das eine wertvolle Beobachtung.

Dein Abschluss

Tagesjournal

Was nehme ich aus dem heutigen Energieball konkret in meine nächste Reiki-Praxis mit?

Deine Antwort gehört in dein persönliches Reiki-Tagebuch. Es wächst mit jedem Tag mit und bleibt allein bei dir.

Angemeldet wird aus einzelnen Tagen ein Weg: dein Fortschritt wird gespeichert, dein Tagebuch bleibt erhalten, und die Einweihungstage öffnen sich zur richtigen Zeit.

Dein Praxisabschluss
Heute hast du geübt
  • den Raum zwischen den Händen langsam und aufmerksam zu erforschen
  • den Energieball größer und kleiner werden zu lassen, ohne ihn erzwingen zu wollen
  • die Empfindung zwischen Vorstellung, Körpergefühl und echter Wahrnehmung ehrlich zu unterscheiden